Gesucht: Wirtschaftsjournalismus aus der Vogel-Perspektive

Zweck der Friedrich und Isabel Vogel-Stiftung ist die Förderung der Aus- und Fortbildung von Wirtschaftsjournalisten und die Förderung von Wirtschaftskenntnissen im Journalismus. Der Stiftungszweck wird vor allem verwirklicht durch die Vergabe von Preisen für journalistische Arbeiten.

  
 
 
Herzlichen Glückwunsch: Die Gewinnerinnen und Gewinner der 36. Friedrich-Vogel-Preise stehen fest. Eine Preisverleihung findet hoffentlich 2022 statt.

Auch 2021 zeichneten Vorstand und Kuratorium der Friedrich und Isabel Vogel-Stiftung beispielhaften Wirtschaftsjournalismus aus. Den Siegerinnen und Siegern können wir hoffentlich im Herbst 2022 in der Düsseldorfer Niederlassung des Handelsblatts persönlich gratulieren.

  • Den Printpreis 2021 erhält Jan Rübel für seine Reportage "In nächster Nähe, so fern" über Werkstätten für Menschen mit Behinderung als unsichtbarer Massen(Arbeits)markt in Deutschland, erschienen 17. Oktober 2020 in FR7 – Magazin der Frankfurter Rundschau.
     
  • Mit dem TV-Preis 2021 werden Martina Schuster und Johannes Thürmer ausgezeichnet, die sich mit der Dokumentation "Der größte Geldtransport der deutschen Geschichte" über die Organisation des Transports von Milliarden D-Mark Bargeld in die damalige DDR, Erstausstrahlung am 29. Juni 2020 in der Sendereihe "Geschichte im Ersten", beworben hatten.
     
  • Der Hörfunkpreis 2021 geht an Cedrik Pelka für seinen Beitrag "Geld regiert die Welt, oder? Eine KiRaKa-Radiogeschichte" über die Fragen, warum es überhaupt Geld gibt und wofür wir es brauchen, Erstausstrahlung am 3. Mai 2020 in den WDR 5 KiRaKa Radiogeschichten.
     

Für den journalistischen Nachwuchs werden 2021 zwei Friedrich und Isabel Vogel-Stipendien vergeben: 

  • Mareike Magdalena Müller, Redakteurin im Handelsblatt-Finanzressort in Frankfurt am Main, unterstützet die Vogel-Stiftung bei ihrer geplanten Recherchereise nach Georgien (Abchasien), Arbeitstitel: "Im Maschinenraum des Krypto-Wahns". Im Rahmen der Reise möchte sie die Bedingungen beleuchten, unter denen Kryptowährungen wie der Bitcoin geschaffen werden und einen Blick auf die Risiken ermöglichen, die Menschen auf sich nehmen, um Kryptowährungen zur Verfügung zu stellen, sowie auf die Konsequenzen, die das Mining mit sich bringt, zum Beispiel überlastete Stromnetze mit Bränden an Knotenpunkten der Energie-Infrastruktur.
     
  • David Gutensohn, Redakteur bei ZEIT Online im Ressort "Arbeit", möchte eine Recherchereise nach Vietnam antreten. Seit 2014 verknüpft die Europäische Union zu treffende Handelsabkommen mit Forderungen nach Wahrung der Menschenrechte, mehr Umweltschutz, besseren Arbeitsbedingungen und nachhaltigem Wirtschaften. Mit Vietnam trat ein solches Abkommen am 1. August 2020 in Kraft. Gutensohn möchte vor Ort ergebnisoffen recherchieren, wie sich das Freihandelsabkommen auf die politische, soziale und marktwirtschaftliche Lage des kommunistisch regierten Landes ausgewirkt hat.

Die Preise und Stipendien sind mit je 3.000 Euro dotiert.

Über die Vergabe der Vogel-Preise entschieden 2021 die folgenden Juroren: Michael Boll (Verleger des Solinger Tageblatts), Peter Brors (stellv. Chefredakteur Handelsblatt), Dr. Antje Höning (Wirtschaftsredaktion Rheinische Post), Dr. Ulrich Kater (Chefvolkswirt der DekaBank), Heinrich Meyer (Herausgeber Neue Ruhr Zeitung), Dr. Michael Moerchel (freier Journalist), Eva Maria Schmidt (Redakteurin und Moderatorin 3sat) und Thomas Tuma (Mitglied der Chefredaktion FOCUS Magazin).

 

Bewerbungen für die 37. Friedrich und Isabel Vogel-Preise können
vom 24. Januar bis einschließlich 15. Mai 2022 eingereicht werden.

Kontakt

Harald Schaaf

Stiftungsmanager im Deutschen Stiftungszentrum
T 0201 8401-154

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